Führen mit deinen Werten

Die Unternehmen sind voll davon: Leitbilder, Werte, Führungsgrundsätze, Codes of Conduct. Viel Arbeit ist in diese digitalen und gedruckten Broschüren gesteckt worden. Berater:innen haben sich eine goldene Nase verdient.
Das Ziel: Etwas zu entwickeln, das genau auf dieses Unternehmen zugeschnitten ist. Und sich damit deutlich von den Werken anderer unterscheidet.

Wir brauchen Role Models – Isabelle Gisler, Pflegedirektorin

Ich habe Frau Isabelle Gisler vor ein paar Jahren bei der Entwicklung eines Leadershipangebots für Führungsfrauen in der Pflege kennengelernt. Ich habe sie von Anfang an als offene und freundliche, aber gleichzeitig auch als klare und entschiedene Führungsperson wahrgenommen.

Von Mentoring zu Sponsoring

Sheryl Sandberg, ehemalige COO von Facebook und Autorin des Bestsellers Lean in hat sinngemäss einmal folgendes gesagt: «Oft sprechen mich Frauen nach meinen Vorträgen an und fragen mich, ob ich ihre Mentorin sein könnte. Ich frage dann jeweils zurück: Und was tust du für mich?»

Wir brauchen Role Models – Prof. Dr. med. Annalisa Berzigotti

Ich habe Frau Professorin Berzigotti kennengelernt, als ich sie im Frühling dieses Jahres in ihrem Büro im Inselspital besuchen durfte und sie mir etwas von ihrer sehr wertvollen Zeit schenkte, um über ihren eigenen Karriereweg und Female Leadership in der Ärzteschaft zu sprechen.

Wo wären wir heute ohne sie?

Der Begriff «Meritokratie» setzt sich aus dem lateinischen meritum (Verdienst) und dem griechischen kratein (herrschen) zusammen. Gemeint ist mit einer Meritokratie eine Herrschaftsform, in der Personen aufgrund ihrer gesellschaftlich bzw. institutionell anerkannten, individuellen „Leistungen“ oder „besonderer Verdienste“ ausgewählt , um führende Positionen als Herrscher, sonstige Amtsträger und Vorgesetzte zu besetzen.

An die Männer

Für einmal möchte ich mich ganz der Frage widmen, was Männer tun können, wenn sie in ihrem Arbeitsumfeld Ungleichbehandlung von Frauen, sexistischem Verhalten und Übergriffen begegnen. Selbstsichere Männer können nämlich als Vorbilder und Vertreter des in der Führung zahlenmässig überlegenen Geschlechts einen sehr grossen Beitrag zu Gleichstellung leisten.

Wir brauchen Role Models – Barbara Hüsser, Geschäftsführerin

Ich habe Barbara Hüsser in meinem «Fertig mit nett!»-Workshop kennengelernt, als sie ganz neu ihre Funktion als Geschäftsführerin in einem sehr männlich geprägten Umfeld übernommen hatte. Mich hat damals schon beeindruckt, mit wieviel Mut und Freude sie diesen Schritt gegangen ist.

Stop Denial! Es braucht Förderung von Frauenkarrieren. Auch Ihrer Organisation

Leader und Manager: Hört auf zu leugnen, dass es in eurer Organisation eine Ungleichstellung der Geschlechter gibt!» Dieser Aufruf stammt von Michelle King, Inklusionsdirektorin bei Netflix. So simpel es tönen mag, als Grundvoraussetzung für die Förderung von Frauenkarrieren in Organisationen bedarf es zunächst einmal der Einsicht des Topkaders, dass dazu überhaupt Handlungsbedarf besteht.

Wir brauchen Role Models – Annelis Lüscher Hämmerli, Group Chief Financial Officer der Helvetia Versicherungsgruppe

Ich habe Frau Annelis Lüscher Hämmerli ursprünglich in einem “Fertig mit nett!”-Workshop von mir in Bern kennengelernt. Die meisten der Teilnehmerinnen waren Ärztinnen und Annelis Lüscher Hämmerli als damaliges Geschäftsleitungsmitglied der Swiss Life sowohl von der Branche als auch von ihrer hohen Stellung in der Privatwirtschaft her die grosse Ausnahme in der Runde.

Wir brauchen Role Models – Prof. Dr. med. Beatrice Latal

Ich habe Frau Professorin Latal vor vielen Jahren im Rahmen der Entwicklung meiner Führungskurse für Ärztinnen kennengelernt. Mir war es damals wichtig, von erfolgreichen Ärztinnen, die sich auch aktiv für Frauenkarrieren einsetzen, zu lernen und so meine Angebote für meine Kursteilnehmerinnen wirklich nützlich zu gestalten.

Angebote für Ärztinnen

Seit vielen Jahren begleite ich Ärztinnen in ihrer beruflichen Entwicklung.
Durch meine langjährige Tätigkeit am Universitätsspital Basel und in einer auf das Gesundheitswesen spezialisierten Beratungsfirma kenne ich die Herausforderungen des Spitalalltags ebenso wie die Dynamiken, die Karrieren und Führungsverantwortung in diesem Umfeld prägen.
Auf dieser Seite findest du ausgewählte Angebote, die dich dabei unterstützen, deinen nächsten Karriereschritt strategisch vorzubereiten, dich klar zu positionieren und deinen Karriereweg bewusst zu gestalten.

Die ungeschriebenen Spielregeln im Spital​

Wenn ich mit Ärztinnen arbeite, stelle ich immer wieder fest, dass viele Karriereentscheidungen falsch interpretiert werden. Man sucht die Erklärung fast ausschliesslich in der fachlichen Leistung. Dabei gibt es im Spital – wie in jeder grossen Organisation – ungeschriebene Spielregeln.

Ich möchte dir vier Beispiele nennen.

Der erste Irrtum lautet: Gute Arbeit setzt sich von selbst durch.
Natürlich ist medizinische Kompetenz die Grundlage jeder Karriere. Ohne sie geht es nicht. Aber sie reicht oft nicht aus. Wer hervorragende Arbeit leistet, wird nicht automatisch wahrgenommen. Sichtbarkeit entsteht nicht zufällig. Sie muss bewusst aufgebaut werden.

Der zweite Irrtum: Positionierung beginnt erst, wenn ich den nächsten Karriereschritt plane.
In Wirklichkeit positionierst du dich jeden Tag. Mit den Aufgaben, die du übernimmst. Mit den Themen, für die du stehst. Mit deinem Auftreten in Besprechungen. Mit der Art, wie du mit anderen Berufsgruppen zusammenarbeitest. Die Frage ist nicht, ob du dich positionierst – sondern wie.

Der dritte Irrtum: Netzwerken hat etwas mit Eigenwerbung zu tun.
Viele Ärztinnen mögen dieses Wort nicht. Dabei geht es gar nicht darum, sich in den Vordergrund zu drängen. Es geht darum, dass Menschen ihre Kompetenzen kennen, Vertrauen zu ihnen entwickeln und sie mit bestimmten Stärken verbinden. Gute Netzwerke entstehen meist durch Zusammenarbeit und nicht durch Visitenkarten.

Und der vierte Irrtum: Durchsetzungsvermögen bedeutet, besonders laut oder dominant aufzutreten.
Das Gegenteil ist oft der Fall. Die wirksamsten Menschen sind häufig diejenigen, die klar kommunizieren, schwierige Gespräche führen können und ihre Interessen vertreten, ohne unnötige Konflikte zu erzeugen.

Genau deshalb spreche ich von ungeschriebenen Spielregeln. Nicht, weil sie geheim wären. Sondern weil sie selten erklärt werden. Wer sie versteht, kann den eigenen Karriereweg bewusster gestalten, bessere Entscheidungen treffen und sich so positionieren, dass die eigene fachliche Kompetenz auch wahrgenommen wird.

Meine Angebote für Ärztinnen

Frau Doktor führt!

Mein Karriereprogramm für Ärztinnen, die ihre berufliche Zukunft aktiv gestalten möchten. Dank flexibel kombinierbarer Module lässt sich das Programm gut mit dem Spitalalltag vereinbaren. SIWF-Credits können beantragt werden.

Strategischer Coachingprozesse

Du möchtest deine Karriere gezielt weiterentwickeln oder stehst vor einer wichtigen beruflichen Entscheidung? Über mehrere Monate arbeiten wir gemeinsam an deiner Positionierung, deinem Durchsetzungsvermögen und den nächsten Karriereschritten.

Karriereanalyse

Du möchtest deine berufliche Situation reflektieren und Klarheit über deine nächsten Schritte gewinnen? Gemeinsam analysieren wir deine aktuelle Situation und entwickeln konkrete Strategien für deinen weiteren Karriereweg.

Freebie

Hast du den Eindruck, dass deine Karriere im Spital nicht so vorankommt, wie du es dir wünschst?
Dann lade dir mein kostenloses Freebie «Wo es bei deiner Karriere hakt» herunter.

Das Video und das Arbeitsblatt wurden speziell für Ärztinnen entwickelt. Sie helfen dir zu erkennen, welche Faktoren deinen Karriereweg beeinflussen und an welchen Stellschrauben du konkret ansetzen kannst.

15’ Gespräch​

In einem kostenlosen 15-minütigen Telefongespräch besprechen wir deine aktuelle Situation und deine Ziele. Gemeinsam finden wir heraus, ob «Frau Doktor führt!», ein Coaching oder die Karriereanalyse der passende nächste Schritt für dich ist.

«Ich kann diesen Kurs allen empfehlen, die nicht nur funktionieren, sondern mitgestalten wollen. Sibyl und ihre Gästinnen geben ehrliche Einblicke in die unausgesprochenen Spielregeln im Spital – verständlich, praxisnah und überraschend klar. Besonders wertvoll: Du kannst das Gelernte direkt ausprobieren, üben und deine Wirkung stärken. Und künftig bringt dich keine Killerphrase mehr aus der Ruhe!»
Dr. med. Katrin Parmar
Stv. Chefärztin

Ausgewählte Blogs für Ärztinnen

Erlebnis

Schluss mit langweiligen Schulungen und lieblosen Methoden!

In der Boutique Academy lernst du in inspirierenden Locations, die Veränderung spürbar machen. Mit kreativen Methoden und klaren Zielen fördern wir nachhaltige Transformation – digital, analog und voller Aha-Momente.

Zukunftslabor Wettingen
25hours Hotel Zürich, Tonbandlounge
IKAMED Zürich
Vatter Business Center Bern
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